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Wetter aus Ahlen








Günter Voßwinkel
Günter Voßwinkel
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seit 1996 präsentiert von Günter Voßwinkel
Ahlener Kleingartenwetter
11.09.2026 19:15 Uhr
Temp 2m 19,6° C
Temp 5 cm 19,1°C
Min. Temp 2m 9,1°C
Min Temp 5 cm 8,9°C
Temp Max 2m 24,2°C
Bodentemp -10 cm 18,7°C
Bodentemp -20 cm 17,8°C
Niederschlag RR12 0 l/m²
Rel. Feuchte 65 %
Luftdruck NHN/Tendenz 1018,8hPa /
Windrichtung / Bft WSW 2-3
Wetter:
Pänologie:
Bedeckung/Wolken: 8/8 Cu med Sc str du


  • KOLUMNE - Wirtschaft im Klima-Wandel
  • 17.09.2026

    11° / 19°
    UV-Index 2

    Pollen: Gräser; Wegerich; Beifuß
    18.09.2026

    12° / 19°
    UV-Index 3
    Pollen: Gräser; Wegerich
    19.09.2026

    12° / 21°
    UV-Index 3
    Pollen: Gräser; Wegerich
    20.09.2026

    16° / 20°
    UV-Index 2
    Pollen: Gräser; Wegerich
    21.09.2026

    10° / 18°
    UV-Index 3
    Pollen: Gräser; Wegerich
    22.09.2026

    8° / 19°
    UV-Index 3
    Pollen: Gräser; Wegerich
    23.09.2026

    6° / 21°
    UV-Index 4
    Pollen: Gräser; Wegerich
    Wetterlage und Entwicklung
  • Das Wetter im August 2026 in Ahlen
  • Schlagzeile: Hitze und Trockenheit auch im August Pressemitteilung: So war das Wetter im August 2026

    Und hier nun der Wetterrückblick für August 2026 in Ahlen/Westf... Beobachtungen, besondere Ereignisse und steuernde Großwetterlagen bieten Hintergrundwissen:



    Sehr heiße erste Augusthälfte

    gue Mit 18 Sommertagen (?25°), 8 heißen Tagen (?30°) und einem Wüstentag (?35°) ist der August im Kleingarten im 12. Jahr in Folge (Klimareihe 1961-90) zu warm ausgefallen. Die Monatsmitteltemperatur von 19,7 Grad Celsius hatte zur oben genannten Klimareihe eine Abweichung von 2,6 Grad Kelvin (K). Auch zur jüngeren Klimareihe 1995-2025 brachte dieser letzte meteorologische Sommermonat eine positive Abweichung von 0,8 Grad Kelvin.

    Nordafrikanischer Höhenrücken bringt uns die Hitze

    Mehr oder weniger durchgängig heiß war es bis zur Monatsmitte. In diesem Zeitraum ergaben sich Spitzen mit 34,7 Grad C am 4. August, 34,6 Grad C am 9. sowie dem höchsten Monatswert mit 38,7 Grad C in zwei Meter Höhe am 14. August. Ebenso heiß ging es im Kleingarten am 7. August 2018 zu. Die diesjährige August-Hitze konnte sich mit einem nordafrikanischen Höhenrücken in 500 hPa am 13./14. August nach Deutschland ausdehnen. An dessen Westflanke breitete sich die tropische Heißluft bis Ahlen aus. In dieser Luftmasse konnte die relative Luftfeuchtigkeit am 14. in den Nachmittagsstunden auf knapp unter 18 % sinken. Trotz dieser hohen Tagestemperatur waren die Nächte in diesem Zeitfenster mit Tiefstwerten zwischen 15,7 bis 13,5 Grad C und einer Temperaturspanne zwischen Tag und Nacht von rund 25 Grad K recht gut auszuhalten. Die wärmste Nacht hatte es zuvor am 4. August gegeben, als mit 19,8 Grad C in der Hütte eine tropische Nacht knapp verfehlt wurde. Im Zusammenspiel mit hoher Verdunstung und den seltenen Regenspenden entstand eine zunehmende Trockenheit in unserer Region. In der 1. Augustwoche beglückte uns Tief "Ingrid" mit dessen Warmfront am 4./5. August mit gewittrigen Regenfällen und einer Regenmenge von akkumuliert 9,3 l/m² im Kleingarten.

    Mit "Magarete" Abkühlung und Regenfälle

    Erst mit dem vom Nordmeer nach Skandinavien ziehenden Tief "Margarete" und dem Durchgang der wellenden Kaltfront ging ab dem 17. das Temperaturniveaus tagsüber zurück. Deutlich angenehmere Werte zwischen 19 und 25 Grad C waren . Außerdem gab es zwischen dem 17. und 19. eine aufsummierte Regenmenge von 19,7 l/m².

    G. Voßwinkel

    G. Voßwinkel

    G. Voßwinkel



    "Steffen" zeigt uns seine kühle und heiße Seite

    Ab dem 22. breitete das neue Hoch "Steffen" westlich von Irland einen Keil langsam in unsere Richtung aus. Dieser Hochkeil wurde zunächst in 500 hPa von dem Höhentrog des mehrkernigen Tiefs über Skandinavien und Osteuropa überlagert. In der zunehmend aus nördlicher Richtung heranwehenden Luftmasse waren wolkenärmere Nächte mit Minima zwischen 9 bis 7 Grad C im Kleingarten recht kühl ausgefallen. Da bildete sich vor Sonnenaufgang schon mal ein dichteres Bodennebelfeld aus. Die Tageshöchstwerte bewegten sich um die 22 Grad-Marke. Am Tage entstand unter dem Höhentrog und der labilen Luftmasse stärkere Quellbewölkung. Am 25. bewegte Hoch "Steffen" mit seinem Schwerpunkt über Deutschland hinweg nach Nordeuropa, während von Westeuropa und Frankreich her der Einflussbereich des Tiefs "Raphaela" nach Osten ausgedehnt wurde. Mit auf Ost- bis Südost drehenden Winden und dem Potentialanstieg über Mittel- und Nordeuropa entstand ein dem Buchstaben Omega ähnliches Höhenhoch. Die Achse bewegte sich langsam in Richtung Ostsee und Osteuropa, wodurch nochmals aus Südwesten tropische Luftmassen angezapft werden konnten. In Ahlen ging es am 27. nochmals mit der Lufttemperatur auf heiße 32,5 Grad C aufwärts. Mit Tiefsttemperaturen zwischen 19 bis 15 Grad C waren die Nächte ziemlich mild. Mit dem Abzug des Höhenrücken und der Einflussnahme des Tiefs "Raphaela" mit ihren zugehörigen Warm- und Kaltfronten stellte sich nun ab dem 28. eine nasse aber warme Witterungsphase ein. Bei Temperaturen von 22 bis 25 Grad C gab es am Monatsende ergiebige Regenfälle. Am 30. und 31. fielen jeweils 3,3 l/m und 9,0 l/m² Regen in den Messtopf. Für den ganzen August waren im Kleingarten 42,4 l/m² Regen gefallen. Das waren 58 % vom langjährigen Durchschnitt.

    G. Voßwinkel



    Bodentemperaturen sinken in zweiter Monatshälfte

    Bei den Erdbodentiefentemperaturen in 10 und 20 cm Tiefe über Grasland zeichnete sich in der zweiten Monatshälfte eine langsame Abflachung der Temperaturspitzen ab. Konnte die Temperatur in 10 cm Tiefe am 5. bis auf 27 Grad C und in 20 cm Tiefe auf 24,5 Grad C steigen ging es ab dem 15. auf 22 Grad und knapp 21 Grad mit den Werten runter. Am 24. und 25. sank die Temperatur in 10 cm Tiefe gar knapp unter 16 Grad C. Hier spiegelte zur Abkühlung in der Luft zusätzlich der zunehmend tiefere Sonnenstand wider.

    Phänologie

    Die im August auftretende große, wüstenähnliche Hitze und der unterdurchschnittliche Niederschlag verstärke Trocken- und Hitzeschäden der Vormonate an Baumbeständen im naturnahen Umland. Allerdings gab es eine sehr differenzierte Abbildung der Schadensbilder die vielfach von den Bodenstrukturen und der Speicherfähigkeit der Böden in Abhängigkeit stand. Wenig Feuchte speichernde Böden wie beispielsweise der Oestricher Wald waren von Trockenschäden an Jungbäumen und einzelnen alten Buchen und Birken besonders erkennbar. Zum Teil zeigten diese Bäume ein Abtrocknen großer Äste, teils ganzer Bäume. Sogar die als robust geltende Brombeere vermochte kein Gegenmittel gegen (29. heiße Tage/ 6 Wüstentage) die sehr heißen Temperaturen dieses Sommers auszubilden und vertrocknete an einzelnen Standorten. Auch landwirtschaftliche Produkte der Monokulturen zeigten im Kreis ein sehr unterschiedliches Bild beim Qualitätszustand. Bei vielen Apfelkulturen zeigten die Früchte Schäden durch Fäulnis, Schädlinge und eine reduzierte Größe.

    - ©klimakroete.de � Günter Voßwinkel - 16.09.2026






  • Dolomitsand am Werse-Radweg muss entsorgt werden
  • Instandsetzung des Radwegs zwischen Zeche und Alter Beckumer Pressemitteilung: Dolomitsand am Werse-Radweg muss entsorgt werden

    Stadt Ahlen hält sich nicht an Entsorgungsregeln

    gue Da ich offensichtlich Aufgrund meiner vielfältigen naturwissenschaftlichen Neigungen und meinem häufigen Radfahren die Veränderungen in Flur und Fauna immer im Fokus habe ist mir der Beginn der Instandsetzung des Werse-Radwegs zur Monatsmitte nicht entgangen. Ich greife nicht immer zur Tastatur, um bei Beschädigungen des naturnahen Raumes den Verursachern die gelbe oder rote Karte entgegenzuhalten. Jedoch war für mich bei dieser Baumaßnahe klar: Einen Bericht an den heimischen Zeitungsverlag und meinen Hinweis über das Online-Meldeformular der "ahlen.de" für wilde Müllkippen. Was hatte ich dort feststellen müssen: Der Anteil der entfernten Oberschicht aus Dolomitsand und einem Anteil von vielleicht 15 % Grasnarbe und Boden wurden rechts und links des Werseweg in die Werseaue und angrenzenden Büschen entsorgt. Für mich war dieses Handeln eine Art billige Schuttentsorgung und zudem ein ganz schlechtes Vorbild für die Öffentlichkeit wie man mit Müll umgeht. Für mich war dies Bauschutt! Nun, der Bericht dazu ist am Donnerstag in den "Westfälischen Nachtrichten" abgedruckt worden. In meinem Umfeld erhielt ich über meine Funktion als handelnder "Wächter" unterstützende Reaktionen. Die Antwort auf meine Einwände über das Online-Formular war ernüchternd. Nach Meinung des dort zuständigen Bauleiters der Stadt Ahlen Herrn Baigar sei "�das Material Fachgerecht nach Bodenschutzverordnung seitlich zu lagern. � Es handelt sich hierbei um Grasnarben sowie Boden und kein "Bauschutt" wie von Ihnen vermutet. �" G. Voßwinkel G. Voßwinkel Diese falsche Auffassung der Sachlage von Herrn Baigar hatte mich einen Tag später veranlasst die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Warendorf wegen dieser Angelegenheit zu kontaktieren. Mit der Beschreibung des Falls und der Örtlichkeit bekam ich zwei Tage später, am 19.03.2024, die Antwort der Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde, Frau Puppe: "Guten Tag Herr Voßwinkel, ich habe die Gemeinde darauf hingewiesen, dass der Dolomitsand zukünftig entsprechend zu entsorgen ist. �" Diese Antwort zeigt doch, dass die Angelegenheit nicht so ordnungsgemäß erledigt wird wie von Herrn Baigar von der Stadt Ahlen glauben machen wollte. Grobe Ordnungswidrigkeiten wie die illegale Entsorgung von Bauschutt können hohe Geldbußen nach sich ziehen. Ein Sonderbericht der Europäischen Union gibt hier die Richtlinie des Verursacherprinzips heraus: Der Verursacher von Umweltschäden hat die entsprechenden Kosten zu tragen einschließlich der Kosten für Maßnahmen zur Beseitigung der verursachten Schäden. Ich meinerseits werde mir jedenfalls bei der nächsten, nicht fachgerecht stattfindenden Instandsetzung dieses und ähnlicher Radwege entsprechende weitere Schritte vorbehalten.

    - ©klimakroete.de � Günter Voßwinkel - 23.03.2024


  • gue





  • Veränderungen des Temperaturgefüges in Ahlen und im Münsterland in 28 bis 167 Jahren